Mit rund 3.000 Tagesgästen sehr gut besucht war erneut der E-world Kongress. Über 200 Experten referierten und diskutierten in 23 Veranstaltungen. Die größte Einzelveranstaltung mit rund 1.400 Teilnehmern war der 14. Fachkongress Zukunftsenergien der EnergieAgentur.NRW. Markt, Wettbewerb und Rekommunalisierung waren wichtige Aspekte der Konferenz "Stromthemen aktuell". Die Auswirkung neuer Richtlinien und künftige Regelungen für Kapazitäts- und Engpassmanagement wurden in der Konferenz "Gashandel" analysiert. Auch die Konferenzen, die sich Zukunftsthemen wie smart energy, Offshore Windkraft und CO2 Speicherung widmeten, waren ausgezeichnet besucht.
Kongressprogramm 2010:
Störfall- und Krisenmanagement in der Energiewirtschaft -
Funktions- und Situationsszenarien im Zusammenspiel der öffentlichen Hand und der Energieversorger
zurück zur Übersicht | Beschreibung | Programm
In hoch entwickelten Industriestaaten wie Deutschland ist die Bevölkerung abhängig vom möglichst reibungslosen Funktionieren der zentralen Versorgungsdienste. Das gilt in besonderer Weise für die Energiewirtschaft, die zweifellos zum Bereich der kritischen Infrastruktur gezählt werden muss.
Von daher verlangen sachgerechte Krisenprävention wie kompetente Krisenbewältigung bei eingetretenen größeren Schadenslagen eine intensive Kooperation zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auf der einen und den Energieversorgern auf der anderen Seite.
Die Beiträge dieses Workshops reichen von Risikoanalyse und Risikomanagement in der Energiewirtschaft und den Anforderungen an den Betrieb einer kritischen Infrastruktur am Beispiel des europäischen Übertragungsnetzes über die Darstellung der Strukturen der Gefahrenabwehr der Öffentlichen Hand und ihre Umsetzung bei Großschadensereignissen am Beispiel eines Landkreises sowie einen Erfahrungsbericht zu Krisenprävention und –bewältigung in der Praxis bis zur Rolle der Medienkommunikation in einer Krisenlage.









